Mittwoch, 13. august 2008
Schon seit langem sind die Müllansammlungen um Fast-Food-Geschäften Umweltschützern ein Dorn im Auge. Müll belastet die Umwelt, das weiß jedes Kind. Doch nun nimmt der Trend zu Essen und vor allem zu Getränken to go zu. Bei abgepackten Waren wurde den Müllbergen mit Dosenpfand und dem schon älteren Mehrwegpfand entgegen gewirkt. Bei Kaffee und anderen Getränken ist die Legislative eingeschränkter in ihren Handlungsmöglichkeiten. So geht der Appell an Verbraucher und Produzenten, sich den Konsequenzen bewusst zu werden und soweit wie möglich entgegen zu wirken. Umweltverbände werben zum Beispiel für die Verwendung von PLA (Polymilchsäure) bei der Herstellung von Verpackungen wie Salatschalen und Feinkostbechern oder eben Smoothie Cups bei Getränken. Die Materialeigenschaften unterscheiden sich kaum von denen bei PET, was üblicherweise verwendet wird. Allein die biologische Abbaubarkeit ist bei PLA wesentlich größer und kann sogar im Produktionsprozess beeinflusst werden, je nach gewünschter „Haltbarkeit“. Der Nachteil wie bei so vielen umweltfreundlichen Dingen ist, dass es in der Herstellung teurer ist und sich deshalb auch noch nicht durchgesetzt hat. Einige Vertriebe bieten zum Glück aber schon solche Produkte an, so dass der umweltfreundliche Konsument zumindest die Wahl hat.
von Steffen König
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